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Sonstiges
erstellt für den SoVD
Das Thema Einsamkeit hat offensichtlich in unserer Gesellschaft noch nicht den Stellenwert erreicht, um von der Politik besonders hervorgehoben zu werden
In Berlin ung zwar nur im Bezirk Reinickendorf mit der Bürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner eine Stelle als  Einsamkeitsbeauftragte. geschaffen. Damit hat sie eine Vorreiterrollein Deutschland eingenommen.
Aufgrund der zunehemnden Problematik ist die politische Zurückhaltung  in den anderen Bezirken  Stelle

Die vielfältigen Diskussionen und einzelen e Lösungsansätze zum sich immer weiter vertärkenden Thema der Einsamkeit von Menschen veranlassten den Sozialverband Deutschland (SoVD) ein Gutachten zu diesem Thema zu erstellen.

--->zum download

Kernaussagen
 Einsamkeit ist weder an ein bestimmtes Alter noch an eine bestimmte
Lebenslage gebunden, es kann jede und jeden zu jeder Zeit treffen.
Denn Einsamkeit ist das subjektive Gefühl, zu wenig Kontakte zu haben,
keine Nähe zu spüren. Auch wenn insgesamt nur wenige Menschen
sich meist oder (sehr) oft einsam fühlen – in Deutschland geben dies
je nach Studie zwischen vier (EUKommission 2018) bis zwölf Prozent
(SPLENDID RESEARCH 2019) der Bevölkerung an, so sprechen wir dabei
doch von rund vier bis neun Millionen Menschen.
 Einsamkeit im Alter steht besonders im Fokus des öffentlichen und
wissenschaftlichen Interesses. Die Auswertungen des Alterssurveys
(Huxhold und Engstler 2019) belegen, dass sich die ganz überwiegende
Mehrheit der Menschen in der zweiten Lebenshälfte nicht einsam
fühlt. Auch im Zeitverlauf zeigen sich keine deutlichen Veränderungen,
sodass von einer Zunahme der Einsamkeit bei Älteren nicht pauschal
gesprochen werden kann.
 Allerdings besteht bei Älteren über 75 Jahren ein deutlich höheres
Risiko, Einsamkeit oder soziale Isolation zu erleben (Luhmann und
Hawkley 2016), wenn multiple Problemlagen dazukommen.
Dazu gehören zum Beispiel Erkrankungen und Pflegebedürftigkeit,
abnehmende körperliche Mobilität, Altersarmut oder auch der Verlust
eines geliebten Menschen.
 Die deutsche Bevölkerung kommt nach eigenen Angaben bisher ganz
gut mit den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie zurecht
(Bertelsmann Stiftung 2020). Gleichwohl haben Gefühle von Einsamkeit
und sozialer Isolation deutlich zugenommen. Die CoronaKrise
wird von älteren Menschen, zumindest von denjenigen, die man bei
Befragungen auch erreichen konnte, als deutlich weniger belastend
empfunden als erwartet und auch im Vergleich zu jüngeren Menschen.
Für die kommenden Monate wird es wichtig sein, die Belange der
Kernaussagen10
Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen nicht aus den Augen
zu verlieren. Denn sie sind besonders gefährdet, an Einsamkeit und
Isolation zu leiden.
 Einsamkeit ist nicht nur ein individuelles Gefühl, das einfach wieder
verschwindet, wenn man etwas Schönes unternimmt. Oftmals besteht
das Einsamkeitsempfinden über lange Zeit und beeinträchtigt das
physische und psychische Wohlbefinden und kann krank und depressiv
machen. Soziale Isolation, verstanden als eine verminderte Anzahl
an Kontakten, kann also Folge und Ursache von Einsamkeit sein.
Soziale Exklusion betrifft hingegen nicht nur einzelne Menschen, wie
zum Beispiel alleinerziehende Frauen und ihre Kinder, sondern auch
ganze Gruppen, die durch geringe Teilhabe am gesellschaftlichen Leben
ausgeschlossen, isoliert und einsam sind. Behinderung, chronische
Krankheit, Pflegebedürftigkeit, Armut oder Langzeitarbeitslosigkeit,
aber auch fehlende soziale Infrastruktur wirken hier verschärfend auf
Einsamkeitserleben und soziale Isolation. Ein besonderes Augenmerk
sollte daher diesen vulnerablen Gruppen gelten, die sich sowohl einsam
als auch sozial exkludiert fühlen. Denn diese Gruppe leidet nicht nur
unter einem geringen Zugang zu sozioökonomischen Ressourcen,
sondern auch unter einem Mangel an sozialem Unterstützungs
potenzial. Die Gefahr der Verstetigung ist hier besonders groß.
Empfinden sich ganze Bevölkerungsgruppen als nicht zugehörig oder
chancenlos isoliert, dann kann dieser Zustand auch zur Gefährdung des
sozialen Zusammenhalts führen.
 Gesellschaftliche Bedingungen, kulturelle Werte und Normen sowie
individuelle Erfahrungen prägen unsere Vorstellung davon, wie unsere
sozialen Kontakte und Beziehungen aussehen sollten. Große soziale
Umbrüche und Innovationen wie die Individualisierung oder die
Digitalisierung ändern die (Vorstellung von) Beziehungen innerhalb
weniger Jahre. Solche rasanten Entwicklungen erfordern Anpassung
sowohl seitens der Gesellschaft als auch auf individueller Ebene.
Allerdings lassen sich Ursache und Wirkung sowie die Wirkrichtung des
sozialen Wandels nicht immer eindeutig bestimmen. Einflussfaktoren
auf individueller, gesellschaftlicher sowie regionaler Ebene stehen in
einer permanenten Wechselwirkung miteinander und beeinflussen
sich positiv wie negativ. So beschert uns beispielsweise eine längere
Lebenserwartung deutlich mehr Zeit, die wir gemeinsam mit einer


Aktuelles- Interessantes
Paritätischer Armutsbericht 2024: Armut in der Inflation
26. März 2024
16,8 Prozent der Menschen in Deutschland – oder 14,2 Millionen Menschen – müssen für das Jahr 2022 als einkommensarm bezeichnet werden.
Die Armut in Deutschland verharrt auf hohem Niveau, so das Ergebnis des neuen Paritätischen Armutsberichts: 16,8 Prozent der Bevölkerung leben nach den jüngsten Zahlen in Armut, wobei sich im Vergleich der Bundesländer große regionale Unterschiede zeigen. Fast zwei Drittel der erwachsenen Armen gehen entweder einer Arbeit nach oder sind in Rente oder Pension, ein Fünftel der Armen sind Kinder. Der Paritätische sieht wesentliche armutspolitische Stellschrauben daher insbesondere in besseren Erwerbseinkommen, besseren Alterseinkünften und einer Reform des Kinderlastenausgleichs.
Im Paritätischen Armutsbericht 2024 gibt es ausführliche Infomationen zu folgenden Themen:
•    Armut in Deutschland 2022
•    Soziodemografie der Armut
•    Sozialstruktur der Armut
•    Blick auf die Länder
•    Blick in die Regionen
•    Armutspolitik im Zeichen der Inflation
•    Politische Schlussfolgerungen
•    Methodische Hinweise

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28.05.2024
Startseite - Langer Tag der StadtNatur

Entdecken Sie dei Berliner Stadtnatur. An 2 Tagen mit vielen Veranstaltungen


20.04.2024
Auslobung des Berliner Inklisionspreises 2024
Bewerbungen sind bitte bis zum 31. Juli 2024


Pressemitteilung vom 10.04.2024

Die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung teilt mit:

Das Land Berlin ermutigt private wie öffentliche Arbeitgeber, sich am Wettbewerb um den Berliner Inklusionspreis 2024 zu beteiligen. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden dazu beitragen, die nachahmenswerten Beispiele der inklusiven Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderung öffentlich bekannt zu machen.

Der Präsident des Landesamtes für Gesundheit und Soziales Berlin (LAGeSo), Alexander Straßmeir, ermutigt die Unternehmen der Hauptstadtregion: „Bewerben Sie sich um den Berliner Inklusionspreis! Wir möchten gerne die nachahmenswerten Beispiele Ihres besonderen Engagements der breiten Öffentlichkeit zur Nachahmung vorstellen, damit mehr Menschen mit Schwerbehinderung eine Chance zur Eingliederung in die Arbeitswelt eröffnet wird.“

Neben Bewerbungen von Firmen mit langjähriger Erfahrung in der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Schwerbehinderung ist die Teilnahme von neu gegründeten Unternehmen ausdrücklich erwünscht.

Der Landespreis wird in drei Kategorien im Bereich Inklusive Beschäftigung verliehen (Kleinunternehmen, mittelständische Unternehmen und Großunternehmen) sowie in der Kategorie Inklusive Ausbildung. Auch anerkannte Inklusionsbetriebe sind berechtigt, sich um die Auszeichnung für die inklusive Ausbildung zu bewerben. Die Preise sind gleichwertig und jeweils mit einer Geldprämie in Höhe von 10.000 € dotiert.

Die Preisverleihung findet am 20. November im Auditorium Friedrichstraße statt.

Bewerbungen sind bitte bis zum 31. Juli 2024 (per Post bzw. Mail) zu senden an:
Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin
Inklusionsamt
Nelli Stanko, II C 1 ÖA
Turmstraße 21, Haus A, 10559 Berlin
E-Mail: Nelli.Stanko@lageso.berlin.de
Telefon: (030) 90229-3307

Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen zum Berliner Inklusionspreis 2024: www.berlin.de/inklusionspreis

Kontakt: presse@lageso.berlin.de
Telefon: (030) 90229 1014



11.04.2024
Newsletter- SoVD
Newsletter März

11.04.2024
Newsletter Friedrich-Naumann-Stiftung
newsletter

Veranstaltungen


27.03.2024
unabhängige Ombudsstelle für die Mieterinnen und Mietern der landeseigenen Wohnungsunternehmen Berlins

Pressemitteilung vom 18.03.2024

Ab März 2024 steht die unabhängige Ombudsstelle den Mieterinnen und Mietern der landeseigenen Wohnungsunternehmen Berlins als zentrale Anlaufstelle zur Beratung und Unterstützung offen. Mietende erhalten hier qualifizierte und unabhängige Unterstützung bei allen Anliegen rund um die spezifischen Regelungen und Vereinbarungen der Landeseigenen Wohnungsunternehmen (LWU).
Die Einrichtung einer übergeordneten Ombudsstelle ist Teil eines konsequenten Mieterschutzes nach den aktuellen Richtlinien der Regierungspolitik 2023-2026.
Mit dem Betrieb der Ombudsstelle ist die erfahrene Mieterberatungsgesellschaft asum (Angewandte Stadtforschung und unabhängige Mieterberatung) von der Wohnraumversorgung Berlin, AöR (WVB) für das Land Berlin beauftragt. Die WVB begleitet und evaluiert die Arbeit der Ombudsstelle.

12.03.2024
Bewegungsförderung und Sport für Ältere
Beginn am 6.April-
Kurzausbildung LSB-D-Lizenz „Aktiv und Fit im Alter“
Aktionen des Landessportbundes

Mit der verkürzten Ausbildung zu Bewegungsförderung und Sport für Ältere wollen wir gern Menschen motivieren, eine Lizenz für den Sport für Ältere zu erwerben und Gleichgesinnten später im Sportverein ein Bewegungsangebot bereitstellen zu können.
Ziel ist es, Menschen mit der praxisorientierten, verkürzten Ausbildung möglichst schnell fit zu machen, um vor einer Gruppe zu stehen und gezielte Anleitung zu geben. Die 50 LE, von der Sportschule des Landessportbunds Berlin konzipiert und angeboten, sind so gestaltet, dass eine spätere komplette Anerkennung erfolgen kann, wenn doch noch die komplette C-Lizenz erworben werden soll (2 Jahre dafür gültig).
Vielleicht kennt ihr ja auch noch interessierte Ältere, die dabei sein wollen. Wir haben momentan leider noch zu wenige TN für einen Ausbildungsstart und machen deshalb kräftig Werbung.
Es entstehen 99 EUR Ausbildungskosten, von denen wir anschließend sogar 50 EUR erstatten, wenn eine Tätigkeit als ÜL im Sportverein nachgewiesen werden kann – die Hürde und die Investition ist also gering.

Ich freue mich, wenn bei euch Interesse besteht oder über euer Netzwerk noch Werbung gemacht werden kann (die Lizenz ist sportartübergreifend angelegt, ganz im Sinne unserer Bewegungsförderung). Weitere Informationen unten im LINK.

Herzliche Grüße aus dem Haus des Sports,
Anke Nöcker

Kurzausbildung LSB-D-Lizenz „Aktiv und Fit im Alter“
Am 6. April 24 startet der erste Durchgang einer Kurzausbildung (50 LE) für angehende Übungsleiter*innen, die sich und andere gerne in Bewegung bringen. In 8 Wochen erwerben Sie Ihre D-Lizenz „Aktiv und Fit im Alter“. Die dabei absolvierten Lehrveranstaltungen werden dann auch anerkannt, wenn Sie anschließend eine weiterführende DOSB-C-Lizenz-Ausbildung absolvieren möchten. Gehen Sie mit uns neue Wege und unterstützen Sie Senior*innen bei Ihrer täglichen Portion Bewegung für einen gesunden Lebensstil, der sie bis in hohe Alter selbstständig bleiben lässt.
Anmeldung und weitere Informationen finden Sie HIER.



12.03.2024
Zuwendungsempfängerregister

In der deutschen Steuerverwaltung ist das Bundeszentralamt für

Steuern für das Zuwendungsempfängerregister zuständig
(§ 5 Abs. 1 Nr. 47 FVG - neu). Dieses bundesweit zentrale
Register umfasst alle Organisationen, die berechtigt sind, Zuwendungsbestätigungen (Spendenquittungen) auszustellen.


Hierzu gehören auch die ausländischen Organisationen aus dem
EU-/EWR-Ausland, die das BZSt auf ihren Antrag hin in das Zuwendungsempfängerregister aufnimmt. Zur Aufnahme berechtigt
sind diejenigen Körperschaften, die die deutschen Kriterien für die
Berechtigung Spendenquittungen zu erteilen, erfüllen.

https://www.bzst.de/DE/Unternehmen/Gemeinnuetzigkeit/

Zuwendungsempfaengerregister/
Zuwendungsempfaengerregister_node.html


12.03.2024
Desinformation und Künstliche Intelligenz: Aufklärung für Menschen im Alter
Workshop 16.April 2024
Anmeldung
https://pretix.eu/mgh-vtk/diuki/

Eine neue Generation vielfältig einsetzbarer und komplexer Anwendungen, die auf Künstlicher Intelligenz (KI) basieren, ist da. ChatGPT kann grammatikalisch korrekte und logisch wirkende Inhalte erstellen. KI-generierte Bilder und Videos sind oft nicht mehr von realen Inhalten zu unterscheiden. Die Strategie „Ich glaube, was ich sehe“ ist unwirksam geworden. Demnach ist klar: Wir alle brauchen entsprechende Digital-, Nachrichten- und Informationskompetenzen. Insbesondere für ältere Menschen gibt es aber wenige Informations- und Aufklärungsangebote.

In einem interaktiven Workshop möchten wir daher beleuchten, wie Menschen im Alter über KI-erstellte Inhalte und Strategien gegen Desinformationen aufgeklärt werden können. Die Teilnehmenden:
... erarbeiten Basiswissen rund um KI-erstellte Desinformationen, Ursachen von Desinformationskampagnen und mögliche Begegnungsstrategien.
... lernen Informationsmaterial kennen, das sie an Menschen im Alter weitergeben können.
... wenden mögliche Begegnungsstrategien selbst an und diskutieren diese.
... haben die Möglichkeit, sich untereinander über ihre Erfahrungen auszutauschen.

Die Schulung richtet sich an Multiplikator:innen, die mit Menschen im Alter arbeiten. Auch interessierte Senior:innen sind herzlich willkommen. Bitte bringen Sie nach Möglichkeit einen Laptop oder ein Tablet mit. Die Teilnehmendenzahl ist auf 50 Personen begrenzt.

Die Multiplikator:innen-Schulung wird vom iRights.Lab in Kooperation mit „Digital mobil im Alter“ – einem Projekt der Stiftung Digitale Chancen und o2 Telefónica – umgesetzt. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts „Jetzt mal ehrlich – Wissen, Meinung und Technik“ des iRights.Lab statt, welches durch die mabb – Medienanstalt Berlin-Brandenburg gefördert wird.

Wann:  16.April 2024
Einlass: 10:00 Uhr  Beginn: 10:30 Uhr  Ende 13:00Uhr
Wo findet diese Veranstaltung statt?Telefónica Digital Lounge, Berlin