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23.03.2018, 22:51 Uhr
Zahl der Riester-Verträge stagniert.
Drucksache des Bundestages 19/1207.
 

Zahl der Riester-Verträge stagniert.

Etwa jeder fünfte der insgesamt rund 16,5 Millionen in Deutschland abgeschlossenen Riester-Verträge zur zusätzlichen Altersversorgung ist ruhend gestellt und wird nicht mehr bespart. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mit. Insgesamt wird die Entwicklung der Zahl der Riester-Verträge dennoch als positiv bewertet. Waren 2008 12,248 Millionen Verträge abgeschlossen, so stieg die Zahl bis Ende des dritten Quartals 2017 auf 16,535 Millionen. Bei den meisten Verträgen (10,791 Millionen) handelt es sich um Versicherungsverträge. Mit weitem Abstand folgen Investmentfondsverträge (3,245 Millionen), Wohn-Riester und Eigenheimrenten (1,751 Millionen) sowie Banksparverträge (748.000). Die im Alterssicherungsbericht 2016 genannten Verwaltungskosten für die geförderte ergänzende Altersvorsorge in Höhe von zehn Prozent der eingezahlten Beiträge werden von der Bundesregierung als "angemessen und sachgerecht" bezeichnet. Informationen über die tatsächliche Kostenbelastung entsprechender Altersvorsorgeverträge würden mit den Produktinformationsblättern gegeben. Ausführliches in der Drucksache des Bundestages 19/1207.

aktualisiert 23.03.2018, 22:56 Uhr