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ANFRAGEN / ANTRÄGE / RUNDSCHREIBEN******* Abgeordnetenhaus- Bundestag- BVV
AGH Drucksache 18 / 13 258
 Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Thomas Seerig (FDP) vom 22. Januar 2018 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 24. Januar 2018)




Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:
Frage 1: Inwiefern ist die Genehmigung eines personengebundenen Parkplatzes für Menschen mit Behinderung an den Besitz eines eigenen PKWs gebunden?

Frage 2: Falls der Besitz eines eigenen Fahrzeugs Voraussetzung für die Gewährung ist, wie beurteilt der Senat die Situation für blinde oder stark sehbehinderte Menschen?

Antwort zu 1 und zu 2: Nach § 45 Abs. 1b Nr. 2 der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) trifft die Straßenverkehrsbehörde die notwendige Anordnung im Zusammenhang mit der Kennzeichnung von Parkmöglichkeiten für Schwerbehinderte mit außergewöhnlicher Gehbehinderung (Merkzeichen „aG“) und Blinde (Merkzeichen „Bl“). Die Zuweisung eines individuellen Schwerbehindertenparkplatzes steht hierbei im pflichtgemäßen Ermessen dieser Behörde. Bei der Art des Ermessens sind sowohl der Grad der Behinderung, die Fortbewegungsmöglichkeiten des Berechtigten und sein Angewiesensein auf ein Kraftfahrzeug als auch die örtlichen Gegebenheiten, die Verkehrssituation und der Parkraumbedarf der Allgemeinheit im jeweiligen Einzelfall zu berücksichtigen. Dabei muss die berechtigte Person selbst nicht zwingend im Besitz eines eigenen Fahrzeuges sein. Es wird bei der Prüfung durch die unteren Straßenverkehrsbehörden der Berliner Bezirksämter lediglich auf die dauerhafte Verfügbarkeit eines Kraftfahrzeugs im betreffenden Haushalt abgestellt, um eine regelmäßige Nutzung des Parkplatzes über Einund Aussteigevorgänge hinaus und im Ergebnis eine rechtssichere Vertretbarkeit des Parksonderrechtes im Sinne des § 45 Absatz 9 StVO zu erreichen. 2 Für Blinde mit dem Merkzeichen „Bl“ im Schwerbehindertenausweis ergeben sich keine abweichenden Regelungen gegenüber anderen berechtigten schwerbehinderten Personen.

Frage 3: Wie wird ggf. die Nutzung von Carsharing Fahrzeugen bei einer solchen Gewährung berücksichtigt?

Antwort zu 3
: Bei einer ausschließlichen Nutzung von Carsharing-Fahrzeugen wird die Gewährung eines Sonderparkrechts regelmäßig daran scheitern, dass die dauerhafte Verfügbarkeit des Carsharing-Fahrzeugs nicht belegt werden kann, da es von anderen Kunden von dem Parkplatz auch wieder entfernt werden könnte.

Frage 4: Ist es möglich, bei nachweislich häufiger Nutzung des Sonderfahrdienstes (SFD), dafür einen personengebundenen Parkplatz zu erhalten?

Frage 5: Wenn nein, wie ist eine möglichst aufwands- und wegearme Nutzung des SFDs auch in Gebieten mit geringem Parkplatzangebot bei hoher Nachfrage möglich?

Frage 6: Inwiefern stellt das Halten in zweiter Spur durch den SFD, wie es von mindestens einem Bezirksamt wohl empfohlen wird, für den Senat eine Alternative zur Gewährung eines personengebundenen Parkplatzes dar?

Antwort zu 4, zu 5 und zu 6:
Im Regelfall ist davon auszugehen, dass bei einer Beförderung des Schwerbehinderten durch einen Sonderfahrdienst (SFD) ein personenbezogener Schwerbehindertenparkplatz nicht erforderlich ist, insbesondere weil kein zwingendes Gebot besteht, das Transportfahrzeug des SFD auch dauerhaft vor der Wohnung des Behinderten parken zu können und durch einen derartigen Sonderparkplatz den ansonsten nutzbaren Parkraum für die Allgemeinheit zu verknappen. Es handelt sich vielmehr um eher kurze Ein- und Aussteigevorgänge. Unter Berücksichtigung des Grades der Behinderung und der Fortbewegungsmöglichkeiten der schwerbehinderten Person im Einzelfall wäre bei der Beförderung durch einen SFD durch die zuständige bezirkliche Straßenverkehrsbehörde zu prüfen, inwiefern auch ohne die Einrichtung eines personenbezogenen Sonderparkplatzes vor der eigenen Haustür ein verkehrssicheres Ein- und Aussteigen im Rahmen von Hol- und Bringediensten gewährleistet werden kann und wie nah das Fahrzeug des SFD an die Wohnung des Behinderten gelangt. Für Ein- und Aussteigevorgänge können sowohl im Nahbereich vorhandene bauliche Gehwegüberfahren oder eingeschränkte Haltverbotszonen als auch ein kurzzeitiges Halten im so genannten „zweiten Fahrstreifen“ in Betracht gezogen werden, wenn hierdurch der fließende Verkehr nicht unvertretbar behindert wird. Bei einer Häufung von Fahrdienst-Anfahrten an einer bestimmten Adresse (beispielsweise aufgrund mehrerer dort wohnhafter Schwerbehinderter, welche wechselweise oder 3 gemeinsam Fahrdienste regelmäßig in Anspruch nehmen) oder bei bestehendem hohem Parkdruck in Bereichen ohne andere Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten, könnte unter Berücksichtigung des jeweiligen Einzelfalls gegebenenfalls alternativ die Einrichtung einer Zone durch die bezirkliche Straßenverkehrsbehörde geprüft werden, in der die Freigabe zum Ein- und Aussteigen erteilt werden kann.

Frage 7: Inwiefern gibt es bei der Gewährung von personengebundenen Parkplätzen für Menschen mit Behinderung einen im Land Berlin einheitlicher Kriterienkatalog oder hängt die Gewährung bzw. Nicht-Gewährung vom Bezirk ab?

Antwort zu 7: Die Anspruchsvoraussetzungen für personenbezogene Schwerbehindertenparkplätze für Schwerbehinderte mit außergewöhnlicher Gehbehinderung und Blinde sind bundeseinheitlich in § 45 Abs. 1b Nr. 2 der StVO geregelt. Die Prüfung der Anordnungsfähigkeit erfolgt im Land Berlin durch die jeweilige bezirkliche Straßenverkehrsbehörde. Eine pauschalisierte Verfahrensweise kann es weder bundesnoch berlinweit geben, da stets die spezifischen, zumeist örtlichen Gegebenheiten im konkreten Einzelfall unter Ausübung des pflichtgemäßen behördlichen Ermessens zu bewerten sind.

Frage 8: Wie gewährleistet der Senat ggf. die landesweit einheitliche Verfahrensweise?

Antwort zu 8: 
Eine bezirksübergreifend möglichst einheitliche Anwendung der bundesweiten Vorgaben der StVO durch die bezirklichen Straßenverkehrsbehörden wird in Gestalt ergänzender Hinweise im Rahmen regelmäßig stattfindender Besprechungen, durch eine Unterrichtung über die aktuelle Rechtsprechung sowie durch Rundschreiben der zentralen Verkehrsbehörde der Verkehrslenkung Berlin gewährleistet. Berlin, den 30.01.2018
 
Drucksache 18 / 13 216 AGH
 Schriftliche Anfrage  
des Abgeordneten Thomas Seerig (FDP)  
vom 18. Januar 2018 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 19. Januar 2018) 
 

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:
 
 
Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen und hat daher die Deutsche Bahn AG (DB AG) um eine Stellungnahme gebeten, die von dort in eigener Verantwortung erstellt und dem Senat überliefert wurde. Sie wird nachfolgend entsprechend gekennzeichnet wiedergegeben. 
 
 
Frage 1:
 
Mit welcher Quote sind die an den Haltepunkten der S-Bahn Berlin (Deutsche Bahn AG - S-Bahn Berlin GmbH/ DB Station & Service AG) befindlichen Rolltreppen/ Aufzüge während der Betriebszeit verfügbar (bitte um Auflistung der Ausfälle, Wartungsintervalle, allgemeinen Verfügbarkeit im Zeitraum 2012 bis 2016)?
 
Antwort zu 1:
 
Die DB AG teilt mit: „Anspruch der DB Station & Service AG ist es, eine Anlagenverfügbarkeit der Fördertechnik von mind. 97 % in Ballungsräumen und mind. 95 % in der Fläche sicherzustellen. In Berlin können wir eine Verfügbarkeit von 97 % und besser vorweisen, jedoch gibt es witterungsbedingte Ausnahmewochen.“
 
Frage 2:
 
Wie wird die Zuverlässigkeit (Quote der Verfügbarkeit während der Betriebszeit) der Aufzüge und Rolltreppen durch die S-Bahn Berlin (Deutsche Bahn AG - S-Bahn Berlin GmbH/ DB Station & Service AG) statistisch gemessen?
 
 
Antwort zu 2:
 
Die DB AG teilt mit: „Im Rahmen des Programmes ADAM (Ausbau und Digitalisierung im Anlagenmanagement) wurden die fördertechnischen Anlagen der DB Station & Service AG im Jahre 2016 mit einem Kommunikationsbaustein ausgestattet. Dadurch meldet die defekte Anlage ihre Störung automatisch, sodass unverzüglich die Reparatur beauftragt werden kann. Aus der Anlagensteuerung werden Informationen ausgelesen und über das Mobilfunknetz übertragen, Informationen werden automatisch an ein Meldesystem der 3-S-Zentrale übergeben und im Internet zur freien Verfügung gestellt. Unsere Kunden werden im Internet über die Anlagenverfügbarkeit informiert.“
 
Frage 3:
 
Wer (die S-Bahn Berlin GmbH/ DB Station & Service AG) oder externe Anbieter wartet die Aufzüge und Rolltreppen an den Bahnhöfen S-Bahn Berlin (bitte aufgliedern nach den wartenden Firmen)?
 
Antwort zu 3:
 
Die DB AG teilt mit: „Im Zuständigkeitsbereich der DB Station & Service AG ist die DB Services GmbH mit der Wartung der Aufzüge und Fahrtreppen beauftragt.“
 
Frage 4:
 
Wie stellt die S-Bahn Berlin (Deutsche Bahn AG - S-Bahn Berlin GmbH/ DB Station & Service AG) direkt sicher (vertragliche Regelungen, Wartungskatalog, Wartungsintervalle etc.), dass diese die Zuverlässigkeit der Aufzüge und Rolltreppen gewährleisten?
 
Antwort zu 4:
 
Die DB AG teilt mit: „Die DB Station & Service AG hat der DB Services GmbH die Pflichten für die Instandhaltung der Personenaufzüge und Fahrtreppen übertragen. Die DB Services GmbH hat die Verfügbarkeit im vertraglich bestimmten Umfang nach Ziffer 1 (s.o.) sicherzustellen.“
 
Frage 5:
 
Nutzt die S-Bahn Berlin (Deutsche Bahn AG - S-Bahn Berlin GmbH/ DB Station & Service AG) ein direktes Sanktions- und Bonussystem für etwaige externe Anbieter (Subunternehmer), um die Nutzbarkeit der Aufzüge und Rolltreppen zu gewährleisten?
 
Antwort zu 5:
 
Die DB AG teilt mit: „Sofern von dem seitens der DB Station & Service AG beauftragten Dienstleister für definierte Anlagen weitere Firmen mit der Wartung und Instandhaltung beauftragt werden, beinhalten diese Verträge entsprechende Sanktionsmechanismen. Wenn die vereinbarte Ziel-Verfügbarkeit nicht erreicht wird bzw. vereinbarte Service-Levels nicht eingehalten werden, werden die Ansprüche entsprechend geltend gemacht.“
 
 
Frage 6:
 
Ausgehend davon, dass der Betrieb und die Wartung der Aufzüge der S- Bahn Berlin grundsätzlich der Deutsche Bahn AG, bzw. der S-Bahn Berlin GmbH/ DB Station & Service AG obliegen. Welche Möglichkeiten der (auch mittelbaren) Beeinflussung (Sanktionsmaßnahmen bezüglich der Wartung der Aufzüge) hat der Senat?
 
Antwort zu 6:
 
Es wird auf die Beantwortung der Schriftlichen Anfrage 18/13007 verwiesen.
 
 
Berlin, den 30.01.2018
 
 
Rundschreiben Soz Nr. 01/2018 zu § 61 SGB IX - Budget für Arbeit - 29.12.2017
 http://www.berlin.de/sen/soziales/themen/berliner-sozialrecht/kategorie/rundschreiben/2018_01-668794.php

 


1. Vorbemerkung
 
Das Budget für Arbeit ist eine neue Leistung der Eingliederungshilfe. Um zunächst Erfahrungen mit diesem neuen Instrument zu sammeln, wird die Gültigkeit des Rundschreibens auf zwei Jahre begrenzt. Die Regelungen werden überprüft und gegebenenfalls ab 01.01.2020 ergänzt und geändert.

2. Rechtsgrundlage

Das Budget für Arbeit wird für die Zeit vom 01.01.2018 bis 31.12.2019 als Leistung der Eingliederungshilfe nach §§ 53, 140 Absatz 1, Absatz 2 Nr. 3 SGB XII in Verbindung mit § 61 SGB IX bewilligt. Rechtsgrundlage für die Eingliederungshilfe nach § 99 SGB IX ab 01.01.2020 ist § 111 Absatz 1 Nr. 3 SGB IX in Verbindung mit § 61 SGB IX.
Daneben kann das Budget für Arbeit auch eine Leistung eines anderen Rehabilitationsträgers sein (vergleiche § 63 Abs. 2 SGB IX). Leistungen des Integrationsamtes zur Deckung eines Teils der Aufwendungen für ein Budget für Arbeit sind nach § 185 Abs. 3 Nr. 6 SGB IX denkbar.
 
3. Anspruchsberechtigter Personenkreis
 
(1) Anspruchsberechtigt sind Menschen mit Behinderung, die Anspruch auf Eingliederungshilfe nach § 53 SGB XII (bzw. ab 1.1.2020 § 99 SGB IX) und auf Leistungen nach § 58 SGB IX (Leistungen im Arbeitsbereich einer Werkstatt für behinderte Menschen – WfbM -) haben, dauerhaft voll erwerbsgemindert sind, und die mit einem privaten oder öffentlichen Arbeitgeber/einer Arbeitgeberin ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis mit einer tarifvertraglichen oder ortsüblichen Entlohnung abgeschlossen haben.
Hierzu zählen Menschen mit Behinderung,    die bereits im Arbeitsbereich einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) oder im Arbeitsbereich bei einem anderen Leistungsanbieter beschäftigt sind. bei denen die gesetzliche Rentenversicherung die dauerhafte volle Erwerbsminderung festgestellt hat und die das Eingangsverfahren und den Berufsbildungsbereich gem. § 57 SGB IX in einer WfbM oder bei einem anderen Leistungsanbieter bereits durchlaufen haben, und die Voraussetzungen nach § 58 SGB IX (Mindestmaß an wirtschaftlicher verwertbarer Arbeitsleistung) erfüllen.  die dauerhaft voll erwerbsgemindert sind und vor Eintritt der vollen Erwerbsminderung mindestens ein Jahr eine berufliche Tätigkeit in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ausgeführt haben. Hierbei muss es sich nicht um eine inhaltlich gleichwertige Tätigkeit handeln. Maßgeblich ist die Fähigkeit, ein Mindestmaß an wirtschaftlich verwertbarer Arbeit zu erbringen und die Arbeitsbedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes zu erfüllen. Bei diesem Personenkreis kann das Eingangsverfahren und/oder der Berufsbildungsbereich übersprungen werden.
(2) Grundsätzlich müssen die Leistungsberechtigten den Nachweis über das Vorliegen der dauerhaften vollen Erwerbsminderung erbringen.
(3) Das Vorliegen einer Schwerbehinderung oder einer Gleichstellung nach § 2 Abs. 2 und 3 SGB IX ist keine Voraussetzung für das Budget für Arbeit. Bei Leistungsberechtigten, bei denen die Schwerbehinderteneigenschaft noch nicht festgestellt ist, sollte das Fallmanagement über die damit verbundene mögliche Nutzung von Nachteilsausgleichen, wie z.B. Kündigungsschutz, informieren und hat auf eine Feststellung der Schwerbehinderung nachhaltig hinzuwirken (siehe auch Nr. 4 Absatz 2).
 
4. Zuständigkeit
.............

kompletter Text unter

 http://www.berlin.de/sen/soziales/themen/berliner-sozialrecht/kategorie/rundschreiben/2018_01-668794.php

 
DRS 18/ 12953

Schriftliche Anfrage
des Abgeordneten Andreas Statzkowski (CDU) vom  08. Dezember 2017
und  Antwort vom 29. Dezember 2017 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 02. Jan. 2018)

 
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-12953.pdf

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:
1.
Welche Maßnahmen hat die Senatsverwaltung zur Umsetzung der zweiten Stufe des
Bundesteilhabegesetzes (BTHG) unternommen, das am 1.1.2018 in Kraft tritt, um
alle Mitarbeiter und
Mitarbeiterinnen in der Anwendung des
zukünftigen Instruments ICF zu schulen, damit es ab dem
01.01.2018 eingesetzt werden kann?
Zu 1.: Mit der Reform der Eingliederungshilfe soll insbesondere auch die Abkehr von
einer Einrichtungs
-
hin zu einer Personenzentrierung befördert werden. Hierfür
wird die
Charakterisierung  von  Leistungen  in  ambulante,  teilstationäre  und  stationäre
Maßnahmen der Eingliederungshilfe aufgehoben und die notwendige Unterstützung
soll
sich  „unter  ganzheitlicher  Perspektive  ausschließlich  an  dem  individuellen  Bedarf
orien
tieren. Dieser soll gemeinsam mit dem Menschen mit Behinderung ermittelt, das
passende  ‚Hilfepaket‘  zusammengestellt  und  im  gewohnten  oder  gewünschten
Lebensfeld organisiert werden.“ (BTDrucks. 18/9522, S. 197)
Die personenzentrierte Neuausrichtung der Ei
ngliederungshilfe bedarf einer optimierten
Gesamtplanung  als  Grundlage  einer  bedarfsdeckenden  Leistungserbringung.  Dabei
sollen  die  Regelungen  zur  Gesamtplanung  an  die  Regelungen  zur  Teilhabeplanung
anknüpfen.  Nach  §  13  SGB  IX  N.  F.  müssen  die  Instrumente
eine  individuelle  und
funktionsbezogene  Bedarfsermittlung  gewährleisten  und  die  Dokumentation  und
Nachprüfbarkeit der Bedarfsermittlung sichern.
-
2
-
Die Gesamtplanung der Eingliederungshilfe wurde diesen Anforderungen entsprechend
neu  gefasst:  Hiernach  ist
ein  Verfahren  zu  installieren,  bei  dem  die  Ermittlung  des
Unterstützungsbedarfs zu trennen ist von der Feststellung der Leistungen und seiner
Umsetzung.
Ab 1. Januar 2018 wird in § 142 SGB XII bzw. ab 1. Januar 2020 in § 118 SGB IX N. F.
ein Instrument z
ur Feststellung des individuellen Bedarfs vorgeschrieben. Dieses muss
sich  an  der  Internationalen  Klassifikation  der  Funktionsfähigkeit,  Behinderung  und
Gesundheit (ICF) orientieren. Die Landesregierungen werden in Absatz 2 des § 142
SGB XII bzw. § 118 SGB
IX N. F. ermächtigt, durch Rechtsverordnung das Nähere über
das Instrument zur Bedarfsermittlung zu bestimmen. Das Land Berlin beabsichtigt diese
Ermächtigung  unter  Einbeziehung  der  Leistungsberechtigten  und  Leistungserbringer
wahrzunehmen.
Das  Instrumen
t  zur  Ermittlung  des  individuellen  Hilfebedarfs  soll  den  durch 
das
Bundesteilhabegesetz    (BTHG)    vorgegebenen    Paradigmenwechsel 
   der
Personenzentrierung  unterstützen,  d.
h.  der  Bedarf  wird  nicht  aufgrund  der Art  der
Behinderung oder der Wohnform ermittelt, so
ndern individuell anhand der Wünsche und
der  Teilhabebeeinträchtigung  des  Leistungsberechtigten.
Dabei  sind  sowohl  die Orientierung an der ICF als auch
die Betrachtung der neun Lebensbereiche

Lernen und Wissensanwendung,....................

weiter unter---->
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/
 
AGH DRS 18/ 12934
 Schriftliche Anfrage  
der Abgeordneten Stefanie Fuchs (LINKE)  
vom 12. Dezember 2017 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 12. Dezember 2017)  
und  Antwort vom 20. Dezember 2017 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 22. Dez. 2017)

 Kompletter Text der DRS ---
pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-12934.pdf

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:
 
1. Wie viele Beschwerden zum Sonderfahrdienst für Menschen mit Behinderung sind bis jetzt im Jahre 2017 erhoben worden und wie hat sich die Zahl der Beschwerden seit 2013 entwickelt?
 
2. Worauf richteten sich die Beschwerden zum Sonderfahrdienst?
 
 
Zu 1. und 2.: Erfasst werden beim Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) sowohl Beschwerden als auch Anfragen zum Sonderfahrdienst (SFD). Alle Eingänge werden den Kategorien Fahrtanmeldung, Fahrtrealisierung, Sonstiges / Abrechnung / Berechtigungsverfahren zugeordnet.  Die Kategorie „Fahrtanmeldung“ umfasst dabei alle Vorgänge bis zum Fahrtantritt, die „Fahrtrealisierung“ betrifft die Durchführung der Fahrt selber und die Kategorie „Abrechnung, Berechtigungsverfahren/ Sonstiges“ betrifft vorrangig Fragen zur Eigenbeteiligung, Rechnungslegung und Storni sowie Anliegen, die keiner anderen Kategorie zugeordnet werden können.  Anfragen und Beschwerden haben sich seit 2013 wie folgt entwickelt:
 
2 Jahr  Anfragen/ Beschwerden *
 
davon Abrechnung/ Berechtigungsverfahren / Sonstiges 
Anzahl Beförderungen/ Dienstleistungen 2013  2.674 (3.916)           2.437 162.317 2014  2.664 (4.000)           2.362 157.052 2015  3.223 3.065 157.349 2016  2.464 2.369 157.063 2017 **  1.784 1.515 137.710 * in Klammern: alle Beschwerden, und Anfragen, die über die bis 2015 bestehende SFD-Sondernummer eingingen. Detailliertere Anfragen und Beschwerden, die nicht beantwortet werden konnten, wurden in die Sachgebiete weitergeleitet (Angaben vor der Klammer). Seit 2015 laufen alle Anfragen und Beschwerden zusammengefasst über die Telefonnummer des Bürgertelefons 115. **Statistik bis einschließlich November 2017
 
Dabei wird ersichtlich, dass der Großteil der Anfragen / Beschwerden die Kategorie Abrechnung/ Berechtigungsverfahren betrifft und weniger die Fahrtanmeldung bzw.  -durchführung.
 
 
3. Welche Maßnahmen wurden ergriffen, um die in den Beschwerden angemahnten Mängel beim Sonderfahrdienst zu beheben?
 
Zu 3.: Beschwerden werden dem Betreiber zur Stellungnahme zugeleitet und anschließend, soweit sie vertragsstrafenrelevant sind, dem zuständigen Fachbereich der für Soziales zuständigen Senatsverwaltung zur Prüfung übermittelt. Sofern es sich nachweislich um einen Vertragsverstoß handelt, wird der Betreiber abgemahnt und bei wiederholten Verstößen mit den im Vertrag vereinbarten Strafen belegt. Es finden regelmäßig Gespräche mit dem Betreiber, Vertretern der Fuhrunternehmen, dem Fahrgastbeirat und dem LAGeSo mit dem Ziel der Qualitätsverbesserung statt (s. auch Antwort zu 6.).
 
 
4. Sieht der Senat Handlungsbedarf, das Beschwerdemanagement beim Sonderfahrdienst auf den Prüfstand zu stellen und gegebenenfalls zu verbessern? Wenn nein, warum nicht? Wenn ja, welchen Handlungsbedarf sieht der Senat?
 
Zu 4.: Der Betreiber hat für sein Beschwerdemanagement einen engagierten Mitarbeiter gewinnen können, der sich jedes Einzelfalls und jeder Beschwerde annimmt. Das Beschwerdemanagement im Fachbereich III C des LAGeSo erfüllt aus Sicht des Senats gleichfalls in Gänze die Anforderungen, die sich aus den eingehenden Beschwerden und deren Beantwortung ergeben.  Der Senat sieht insofern insgesamt keinen Handlungsbedarf. Im Bereich des Zentralen Qualitätsmanagements beim LAGeSo (zuständig u. a. für Petitionen, Dienstaufsichtsbeschwerden) kam es zu Verzögerungen bei der Beantwortung von Eingaben, die der personellen Unterbesetzung geschuldet waren. Dieser Bereich wurde mittlerweile personell verstärkt, so dass eine Beantwortung künftig zeitnah erfolgt.
 
 
5. Wie werden die vom Senat für den Sonderfahrdienst bereitgestellten Haushaltsmittel im Einzelnen verwendet?
 
Zu 5.: Die Haushaltsmittel werden für Regie- und Beförderungsleistungen (Ansatz 2016/2017: 6.710.000 €) sowie Sachkosten des LAGeSo (Ansatz 2016/2017: 42.000 €),
3
 
die im Zusammenhang mit dem SFD entstehen (Magnetkarten, Kosten für die Kundenbefragung), ausgereicht.
 
 
6. Wie oft finden Gespräche zwischen dem Betreiber des Sonderfahrdienstes, der Wirtschaftsgenossenschaft Berliner Taxibesitzer eG (WBT), und dem Fahrgastbeirat bzw. zwischen dem LAGeSo und dem Fahrgastbeirat statt?
 
Zu 6.: Sitzungen mit dem Fahrgastbeirat finden regelmäßig (alle zwei Monate), Gespräche mit dem LAGeSo in der Regel zweimal / Jahr und mit dem Betreiber / Fuhrunternehmen jeweils anlassbezogen statt.
 
 
Berlin, den 20. Dezember 2017
 
AGH DRS 18/12904
 Schriftliche Anfrage  
des Abgeordneten Marcel Luthe (FDP)
vom 07. Dezember 2017 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 08. Dezember 2017) und  Antwort vom 20. Dezember 2017 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 27. Dez. 2017)

zur DRS

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:
 
 
1. Welche durchschnittliche Wartezeit pro Anruf zwischen Rufaufbau und Gesprächskontakt mit einem Beamten ist in den Jahren 2013, 2014, 2015, 2016 und bisher in 2017 bei dem polizeilichen Notruf angefallen?
 
Zu 1.: 
 
Jahr 2013 2014 2015* 2016 2017** Durchschnittliche Wartezeit 7  Sekunden 11  Sekunden 11  Sekunden 13  Sekunden 13  Sekunden
 
*  Aufgrund einer Havarie bedingten Auslagerung der Einsatzleitzentrale (ELZ) konnten im Zeitraum 16. Juli bis 1. November 2015 Daten nicht durchgehend erfasst werden. **  Stand: 11.12.2017
 
 
2. Welche längste Wartezeit pro Anruf zwischen Rufaufbau und Gesprächskontakt mit einem Beamten ist in den Jahren 2013, 2014 2015, 2016 und bisher in 2017 bei dem polizeilichen Notruf angefallen?
 
Zu 2.: Das in der Einsatzleitzentrale der Polizei Berlin zum Einsatz kommende Auswertesystem wies bis März 2017 die Wartezeit lediglich in Intervallen aus. Die Intervalle waren in die Zeiträume 0 bis 10 Sekunden, 11 bis 20 Sekunden, 21 bis 30 Sekunden sowie länger als 30 Sekunden gestaffelt. Ein Höchstwert der Wartezeit kann für die Jahre 2013 bis 2016 nicht angegeben werden.
 
Im März 2017 wurde eine Anpassung in der Auswertungssoftware vorgenommen. Die längste Wartezeit zwischen Rufeingangssignalisierung in der Einsatzleitzentrale der Polizei und der Rufannahme durch eine Dienstkraft ist seither am 29. Juni 2017 gemessen worden und lag bei 11 Minuten 8 Sekunden. Grund für die lange Warte
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zeit in der Zeit von 20:00 – 21:00 Uhr war ein Unwetter in Berlin mit daraus resultierendem Stark- und Dauerregen (Ausnahmezustand Wetter). Hierbei gehen in kurzer Zeit sehr viele Notrufe gleichzeitig ein, die nacheinander abgearbeitet werden müssen und das reguläre Anruferaufkommen massiv überschreiten. 
 
 
3. Welche durchschnittliche Wartezeit pro Anruf zwischen Rufaufbau und Gesprächskontakt mit einem Beamten ist in den Jahren 2013, 2014, 2015, 2016 und bisher in 2017 bei dem Feuerwehrnotruf angefallen?
 
Zu 3.:
 
Jahr 2013 2014 2015 2016* 2017** durchschnittliche Wartezeit 9,02 Sekunden 10,91 Sekunden 13,8 Sekunden 13,9 Sekunden 20,6  Sekunden
 
*  ermittelter Durchschnittswert zum Jahresabschluss 2016 (Abweichung um 0,1 zur Beantwortung der Schriftlichen Anfrage 18/10 085) **  Stand: 11.12.2017
 
 
4. Welche längste Wartezeit pro Anruf zwischen Rufaufbau und Gesprächskontakt mit einem Beamten ist in den Jahren 2013, 2014, 2015, 2016 und bisher in 2017 bei dem Feuerwehrnotruf angefallen?
 
Zu 4.: 
 
 2013 2014 2015 2016 2017 längste Wartezeit 00:05:21 h/min/sec 00:10:54 h/min/sec 00:04:50 h/min/sec 00:07:22 h/min/sec 00:18:31 h/min/sec
 
Bei der Beurteilung der längsten Wartezeiten ist zu berücksichtigen, dass es sich in diesen Fällen um besondere Einsatzsituationen handelt. Beispiele für solche Einsätze sind Ausnahmezustände aufgrund extremer Wetterereignisse. Hierbei gehen in kurzer Zeit sehr viele Notrufe gleichzeitig ein, die nacheinander abgearbeitet werden müssen und das reguläre Anruferaufkommen massiv überschreiten.
 
Der für 2017 genannte Wert stammt vom 05.10.2017 aus der Zeit des Sturmtiefs Xavier.
 
5. Die Berliner Polizei berichtet auf Ihrer Internetpräsenz von einer Vielzahl von zweckfremden Nutzungen des polizeilichen Notrufs. Wie viele dieser Fälle sind für die Jahre 2013, 2014, 2015, 2016 und bisher in 2017 erfasst?
 
Zu 5.: Eine Statistik über zweckfremde Nutzung des polizeilichen Notrufs wird nicht geführt.
 
6. In wie vielen dieser Fälle ist eine Strafanzeige nach § 145 StGB von Amts wegen erfolgt? Wie ist der Anteil der rechtskräftigen Verurteilungen aus diesen Strafanzeigen?
 
Zu 6.: Aus dem Aktenverwaltungssystem der Strafverfolgungsbehörden in Berlin kann nur eine Abfrage nach Strafverfahren gemäß § 145 StGB beantwortet werden. § 145 StGB stellt neben der zweckfremden Nutzung dieser Notrufe auch Tathandlungen
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wie z.B. das Entwenden von Nothämmern aus Bussen oder von Rettungsringen von Brückengeländern unter Strafe. Es kann daher keine Aussage dazu getroffen werden, in wie vielen dieser Fälle eine zweckfremde Nutzung des Polizei- oder Feuerwehrnotrufs vorlag. Im Aktenverwaltungssystem der Strafverfolgungsbehörden ist die Anzahl der von Amts wegen eingeleiteten Verfahren nicht gesondert erfasst.
 
Bei den Berliner Strafverfolgungsbehörden ging die folgende Anzahl von Verfahren wegen Missbrauchs von Notrufen und Beeinträchtigung von Unfallverhütungs- und Nothilfemitteln gemäß § 145 StGB ein:
 
Jahr Verfahren 2013 1.776 2014 1.800 2015 1.428 2016 1.622 2017* 1.631
 
* Stand: 18.12.2017
 
Entsprechend der amtlichen Strafverfolgungsstatistik für die Jahre 2013 bis 2016 (2017 liegt noch nicht vor) wurde zu der Straftat nach § 145 StGB – „Missbrauch von Notrufen und Beeinträchtigung von Unfallverhütungs- und Nothilfemitteln“ folgende Anzahl von Personen verurteilt:
 
Jahr Verurteilungen 2013 40 2014 58 2015 46 2016 49
 
7. Wie viele Fälle von zweckfremden Nutzungen des Feuerwehrnotrufs 112 sind für die Jahre 2013, 2014, 2015, 2016 und bisher in 2017 erfasst?
 
Zu 7.: 
 
 2013 2014 2015 2016 2017 zweckfremde Nutzung 112 Keine  Erfassung Keine  Erfassung Keine  Erfassung 156
 5.735
 
 
In Fällen von Mehrfachmissbrauch des Notrufes (mehrere Anrufe einer Person in zeitlicher Nähe) wird jeder Einzelanruf erfasst. Der hohe Wert in 2017 ist im Wesentlichen auf einen außergewöhnlichen Mehrfachmissbrauch unter Nutzung technischer Hilfsmittel im Zeitraum Februar und März 2017zurückzuführen.
 
8. In wie vielen dieser Fälle ist eine Strafanzeige nach § 145 StGB von Amts wegen erfolgt? Wie ist der Anteil der rechtskräftigen Verurteilungen aus diesen Strafanzeigen?
 
Zu 8.: Siehe Antwort zu Frage 6. Die Berliner Feuerwehr kann für das Jahr 2016 4 und für das Jahr 2017 10 von dort aus gestellte Strafanzeigen wegen (Mehrfach-) Notrufmissbrauchs nachvollziehen, die Gegenstand noch laufender polizeilicher Ermittlungen sind.
 
AGH DRS 18/ 12893
 Schriftliche Anfrage 
des Abgeordneten Adrian Grasse (CDU)
 
vom 05. Dezember 2017 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 07. Dezember 2017)   und  Antwort vom 21. Dezember 2017 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 27. Dez. 2017)

IIm Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre
Schriftliche
Anfrage wie folgt:
Die Anfrage betrifft Sachverhalte, die der Senat nicht ohne Beiziehung der
Hochschulen beantworten kann
.
Es
wurden die staatlichen Berliner Hochschulen um Stellungnahme gebeten.
1. Wie viele Senioren sind derzeit an Berliner Universitäten und Fachhochschulen immatrikuliert? Wie hat
sich diese Zahl in den letzten fünf Jahren entwickelt?
Zu 1.
Unter
Seniorinnen und Senioren werden hier Personen verstanden, die das 65. Lebens-
jahr bereits vollendet haben.
Immatrikulierte Seniorinnen und Senioren an den Berliner staatlichen Hochschulen
*
Freie Universtät Berlin (FU)Humboldt Universität zu Berlin
Technische Universität Berlin (TU)
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR)

-------> WEITER  http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-12893.pdf
 
 
1. Ansätze zum Finden bezirksübergreifender Standards
 
Arbeit der bezirklichen Seniorenvertretungen

Schriftliche Anfrage Nr. 18/12825 v. 30.11.2017

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre
Schriftliche Anfrage wie folgt:
Die   Anfrage betrifft   Sachverhalte,   die   der   Senat   nicht   vollständig   aus   eigener Zuständigkeit  und  Kenntnis  beantworten  kann.  Er  ist  gleichwohl bemüht,  Ihnen  eine vollständige Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen
. Daher sind die nach § 3b Abs.  1  Berliner  Seniorenmitwirkungsgesetz
für  die  bezirklichen  Seniorenvertretungen zuständigen  Bezirksämter
um Antworten zu  den  Fragen 1  bis  11 gebeten worden, die von  dort  in
eigener  Verantwortung  erstellt  und dem  Senat  übermittelt  wurden
.
Alle Antworten  sind wie erbeten als  Übersicht nach  den  jeweiligen  Bezirken
im  Anhang einzeln  tabellarisch  dargestellt.
In  diesem  Zusammenhang  werden auch die im §  11 Abs.   1 Bezirksverwaltungsgesetzes
verankerten   Rechte jedes   Mitgliedes   einer Bezirksverordnetenversammlung, Anfragen an das Bez
irksamt zu stellen, aufgezeigt.
Der  Senat weiß  um das  Interesse  der  Bezirke, Seniorenvertretungen  in  Anerkennung des  ehrenamtlichen  Engagements ihrer  Mitglieder  und  der  damit  einhergehenden Verantwortung  bei  der  Wahrnehmung  der  im  Berliner  Seniorengesetz  benannten Aufgabenin eigener Zuständigkeit (s.o.)zu fördern. Er regt daher an, mit den Bezirken zuerst einen     Austausch     zur Rolle     und     zu     Rechten     der     bezirklichen Seniorenvertretungen  zu  führen,  um  daraus  ggf.  anschließend bezirksübergreifende Standards  zur Ausstattung  und Unterstützung  bezirklicher  Seniorenvertretungen  zu
entwickeln.

Tabelle der Bezirksbeantwortungen
--->-LINK zur gesamten Drucksache

 
Drucksache 18 / 12 564
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-12564.pdf

Schriftliche Anfrage 
des Abgeordneten Thomas Seerig (FDP) 
vom 25. Oktober 2017 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 25. Oktober 2017)  
und  Antwort vom 13. November 2017 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 15. Nov. 2017)

 Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:
 
1. Wie viele Berlinerinnen und Berliner haben einen Betreuer? Verteilung auf die Bezirke.
 
Zu 1.: Zur Zahl der unter rechtlicher Betreuung stehenden Menschen wird von den Gerichten keine Statistik geführt. Eine ungefähre Größenordnung kann aus der Zahl der anhängigen Betreuungsverfahren gefolgert werden. Ein eingeleitetes Betreuungsverfahren führt ganz überwiegend, keinesfalls aber stets zur Anordnung einer Betreuung. Mit Stichtag zum 31.12.2016 waren bei den Berliner Amtsgerichten insgesamt 58.195 Betreuungsverfahren anhängig. 
Die Aufteilung der Betreuungsverfahren auf die einzelnen Amtsgerichtsbezirke stellt sich wie folgt dar:
Amtsgericht Charlottenburg 4.867
Amtsgericht Köpenick 4.322
Amtsgericht Lichtenberg 9.422
Amtsgericht Mitte 4.485
Amtsgericht Neukölln 6.105
2
 
Amtsgericht Pankow/Weißensee 4.111
Amtsgericht Schöneberg 6.469
Amtsgericht Spandau 5.078
Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg 5.142
Amtsgericht Tiergarten 2
Amtsgericht Wedding 8.192
 
2. In wie vielen Fällen erfolgt dies durch einen Amtsbetreuer, in wie vielen Fällen durch Berufsbetreuer und in wie vielen durch Ehrenamtler? Aufteilung nach Bezirken
 
Zu 2.: Die Anzahl der bestellten ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer sowie Berufsbertreuerinnen und Berufsbetreuer in anhänigen Verfahren stellt sich auf die einzelnen Amtsgerichtsbezirke im Jahr 2016 wie folgt dar:
 ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer
Berufsbetreuerinnen und Betreuer
Amtsgericht Charlottenburg 1.155 3.429
Amtsgericht Köpenick 1.320 2.646
Amtsgericht Lichtenberg 2.960 5.993
Amtsgericht Mitte 921 3.421
Amtsgericht Neukölln 1.527 3.908
Amtsgericht Pankow/Weißensee
1.203 2.804
Amtsgericht Schöneberg 2.079 3.843
Amtsgericht Spandau 1.609 3.191
Amtsgericht TempelhofKreuzberg
1.503 3.298
Amtsgericht Tiergarten 0 1
Amtsgericht Wedding 2.103 5.718
Insgesamt 16.380 38.252
 
Da die ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer sowie Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer auch in mehreren Verfahren eingesetzt werden können, lassen sich Rückschlüsse auf die statistische Verteilung nicht ziehen.  ............

 -----> Fortsetzung drücke weiter
 
DRS 18/12270 v. 13.9.2017 mit Antwort v. 29.9.2017

 

Vorklage zur Kenntnisnahme
 Drucksache 18/0489 17.08.2017

LINK zur Drucksache


 
DRS 18/10677 v. 9.3.2017
Schriftliche Anfrage von Stefanie Fuchs und Harald Wolf
beantwortet am 24.3.2017

LINK zur Drucksache

Erläuterung von Stefanie Fuchs zu ihrer Anfrage und der Beantwortung
Berlin, 5.4.2017
Barrierefreiheit in der Berliner Tram
Da mich in letzter Zeit wiederholt Anfragen zum Thema barrierefreier Zugang zur Tram erreichen, habe ich eine kleine Anfrage an den Senat gesandt.

Auf die Frage, wieviel nicht-barrierefreie Bahnen noch auf den Berliner Straßen unterwegs sind, teilte die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz auf Nachfrage bei der BVG mit, dass mit Stand März 2017 noch 43 Tatra-Kurzgelenktriebwagen im Einsatz sind.
Diese Bahnen sind auf den Linien M17, 37, 67, 68 (Schülerfahrten) und M5 (Verstärker) in den Bezirken Hohenschönhausen-Lichtenberg, Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte und Treptow-Köpenick unterwegs.
Allerdings teilte die BVG auch mit: „Alle.... aufgeführten Linien haben Deckungslinien, auf denen Niederflurfahrzeuge eingesetzt werden. Es gibt somit für alle Strecken der Tatra Linien immer Abschnitte mit mindestens einer Niederflurlinie.“
Bei Fahrzeugausfällen oder sonstigen Störungen können auch auf anderen Strecken die nicht-barrierefreien Bahnen zum Einsatz kommen.
Weiter fragte ich, bis wann die endgültige Umstellung auf Niederflurtriebwagen angestrebt wird.
„Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2017 werden alle Linien barrierefrei befahren werden.“
Natürlich ist es schade, dass noch nicht alle Strecken barrierefrei sind.
Aber ich halte den mitgeteilten Termin für eine gute Nachricht, für alle Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.
Selbstverständlich werde ich den Fortschritt der Umstellung kritisch verfolgen.
40 Tatra-Bahnen wird die BVG als Reserve im Fuhrpark behalten, um zum Beispiel besondere Situationen wie Baumaßnahmen oder Großveranstaltung abdecken zu können.
Eine dieser Baumaßnahmen wird der geplante Neubau der Brücke Friedrichsfelde/Ost sein. Der Umbau beginnt voraussichtlich im Frühjahr 2018.
Eine vollständige Barrierefreiheit (auf der Basis der UN-Behindertenrechtskonvention) kann natürlich nur mit barrierefreier Infrastruktur (Haltestellen) erreicht werden.
Diese vollständige Barrierefreiheit ist u.a. im Personenbeförderungsgesetz (PBefG) als Ziel für das Jahr 2022 formuliert.
Auch diese endgültige Schaffung von Barrierefreiheit und den entsprechenden Zeitrahmen werden ich immer wieder kritisch hinterfragen und entsprechend begleiten.
Zu der Frage der Kosten für diese Umstellung, antwortete die BVG: „Angenommen sind aktuell 100 Mio. € Investitionskosten für die Umstellung auf einen barrierefreien Tram-Betrieb. Diese beinhalten ebenfalls die Umbauten an den Haltestellen.“
Die Anfrage hat mir gezeigt, dass die Stadt auf einem guten Weg ist, auch für Menschen mit Beeinträchtigungen erlebbar zu sein, und wo sie es noch nicht ist, zu werden.
Ich werde den Prozess mit der nötigen Ernsthaftigkeit beobachten und mich weiter für eine Stadt für alle Menschen einsetzen.
Stefanie Fuchs




 
Bundestag DRS 18/11050 vom 1.2.2017
 
Persönlichkeitsentwicklung und Bildungsanspruch im Jugendalter“
Als die drei Kernherausforderungen des Jugendalters werden benannt: Qualifizierung, Verselbständigung, und Selbstpositionierung.

LINK zur Drucksache

 
DRS 18/10276 vom 16.01.2017
Schriftliche Anfrage
des Abgeordneten Jürn Jakob Schultze-Berndt (CDU) vom 16. Januar 2017

Frage 1: Wie bewertet der Senat die Citytoiletten als
Angebot für Touristen, aber auch für ältere und mobilitätseingeschränkte
Menschen?
Antwort zu 1: Von den ca. 257 derzeit vorhandenen
öffentlichen Toiletten in der Stadt sind ungefähr 170
vollautomatische und selbstreinigende so genannte CityToiletten
(Modultoiletten), die sich im Eigentum der
Firma Wall befinden. Alle City-Toiletten im öffentlichen
Straßenland sind barrierefrei, sodass der Zugang und die
Nutzung auch für ältere und mobilitätseingeschränkte
Menschen gewährleistet sind. Menschen mit Behinderung,
die auf behindertengerechte Toiletten angewiesen
sind, erhalten zudem einen Toilettenschlüssel zur kostenfreien
Nutzung.
Frage 2: Wird der Senat bei der Neuausschreibung der
Werberechte im öffentlichen Raum auch weiterhin eine
Finanzierung der Wartung der City-Toiletten absichern?
Frage 3: Falls 2. Nein: Wie wird der Weiterbetrieb der
barrierefreien Citytoiletten organisiert und finanziert?
Frage 4: Mit welchen Kosten wird für Unterhalt und
Reinigung gerechnet?
Antwort zu 2 bis 4: Die dafür in Zukunft zuständige
Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
wird im Toilettenkonzept u.a. untersuchen, welche Möglichkeiten
der Finanzierung von Errichtung und Betrieb
der Toiletten bestehen und eine Prognose der zu erwartenden
Unterhalts- und Reinigungskosten für die Toiletten
treffen.
Der Senat geht davon aus, dass die in Umsetzung der
Werbekonzeption erzielbaren Einnahmen jedenfalls nicht
hinter dem bisherigen Ergebnis zurückbleiben, so dass der
Betrieb der Toiletten in ausreichendem Maße finanziert
werden kann.
---> komplett unter WEITER
 
DRS 18/10210

Anfrage von Kristian Ronneburg MdA

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt: 
 
1. Welche Bahnhöfe konnten, wie von der BVG angekündigt, bis Ende des Jahres 2016 mit einem öffentlichen WLAN-Zugang ausgestattet werden?
 
Zu 1.: Wie von der BVG mitgeteilt, konnten bis Ende 2016 von den ursprünglich geplanten 76 Stationen folgende 74 U-Bahnhöfe vollständig mit einem öffentlichen WLAN ausgestattet werden: 
 
1. Adenauerplatz 2. Alexanderplatz 3. Alt-Mariendorf 4. Alt-Tegel 5. Alt-Tempelhof 6. Amrumer Straße 7. Bayerischer Platz 8. Berliner Straße 9. Brandenburger Tor 10. Bundesplatz 11. Bundestag 12. Deutsche Oper 13. Ernst-Reuter-Platz 14. Fehrbelliner Platz  15. Frankfurter Allee 16. Franz-Neumann-Platz 17. Friedrichstraße 18. Gesundbrunnen 19. Hallesches Tor 20. Hauptbahnhof 21. Heidelberger Platz 22. Hermannplatz 23. Hermannstraße 24. Innsbrucker Platz 25. Jakob-Kaiser-Platz 26. Jannowitzbrücke 27. Johannisthaler Chaussee 28. Jungfernheide 29. Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik 30. Karl-Marx-Straße 31. Kleistpark
32. Kochstraße 33. Konstanzer Straße 34. Kotbusser Tor 35. Kurfürstendamm 36. Kurt-Schumacher-Platz 37. Leopoldplatz 38. Lichtenberg 39. Lipschitzallee 40. Mehringdamm 41. Möckernbrücke 42. Naturkundemuseum 43. Neukölln 44. Nollendorfplatz 45. Oranienburger Tor 46. Osloer Straße 47. Pankow 48. Paracelsus-Bad 49. Potsdamer Platz 50. Rathaus Neukölln 51. Rathaus Reinickendorf 52. Rathaus Spandau 53. Richard-Wagner-Platz 54. Rosa-Luxemburg-Platz 55. Rosenthaler Platz 56. Rudow 57. Seestraße 58. Spichernstraße 59. Stadtmitte 60. Südstern 61. Tempelhof 62. Theodor-Heuss-Platz 63. Tierpark 64. Turmstraße 65. Uhlandstraße 66. Walther-Schreiber-Platz 67. Wedding 68. Weinmeisterstraße 69. Westhafen 70. Wilmersdorfer Straße 71. Wittenau 72. Wittenbergplatz 73. Yorckstraße 74. Zoologischer Garten 

http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S18-10210.pdf

 
DRS 18/10175 vom 20.12.2016

Schriftliche Anfrage
 
des Abgeordneten Stephan Schmidt (CDU)
vom 20. Dezember 2016 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 23. Dezember 2016) und  Antwort
 
Barrierefreier Ausbau der S- und U-Bahnhöfe
   
Frage 1: Wie ist der derzeitige Planungsstand für den vollständigen barrierefreien Ausbau der Berliner S- und U-Bahnhöfe (bitte einzeln auflisten)?
 
Antwort zu 1:Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit: 
„Von den 133 Stationen in Berlin sind:     109 Stationen vollkommen barrierefrei
 
 9 Stationen sind noch nicht barrierefrei: Gehrenseestraße, Hirschgarten, Karl-BonhoefferNervenklinik, Marienfelde, Nöldnerplatz, Warschauer Straße, Wilhelmshagen, Schöneweide und Yorckstraße. 
 15 Stationen besitzen bereits einen barrierefreien Zugang jedoch fehlen die taktilen Elemente (Blindenleitsystem)“
 
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit: 
„Der derzeitige Planungsstand für den vollständigen barrierefreien Ausbau der Berliner U-Bahnhöfe stellt sich wie folgt dar (Aufzüge, die bereits beauftragt sind bzw. sich im Bau befinden werden hier nicht erwähnt):
 
Vorentwurfsphase Plangenehmigungsanträge eingereicht
Plangenehmigung erteilt Vergabevorbereitung Paulsternstraße Güntzelstraße Nauener Platz Rohrdamm Platz der Luftbrücke Friedrich-Wilhelm-Platz Augsburger Straße Gneisenaustraße Schloßstraße Rathaus Schöneberg Seestraße Halemweg Schlesisches Tor Borsigwerke Oskar-Helene-Heim Grenzallee Rüdesheimer Platz Freie Universität Moritzplatz Eisenacher Straße Podbielskiallee Zwickauer Damm Konstanzer Straße Kurfürstenstraße Alt-Tempelhof Bayerischer Platz Viktoria-Luise-Platz Neu Westend Mierendorffplatz Blissestraße Residenzstraße Holzhauser Straße Adenauerplatz Franz-Neumann-Platz  Birkenstraße Klosterstraße  Sophie-Charlotte-Platz Möckernbrücke  Spichernstraße  
Abgeordnetenhaus Berlin – 18. Wahlperiode Drucksache 18 / 10 175   
 
2
Westphalweg  Jakob-Kaiser-Platz Hausvoigteiplatz  Parchimer Allee Görlitzer Bahnhof  Karl-Marx-Straße“ Deutsche Oper   Schönleinstraße   Heinrich-Heine-Straße   Weinmeisterstraße   Pankstraße   Ernst-Reuter-Platz   Altstadt Spandau   Rosa-Luxemburg-Platz   Kaiserdamm  
 
  Frage 2: Bei welchen Bahnhöfen ist mit einer Fertigstellung in den Jahren 2017/2018/2019/2020 zu rechnen?
 
Frage 3: Welche Kosten werden für den Ausbau der einzelnen Bahnhöfe veranschlagt? 
Antwort zu 2 und 3: Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
 
„Der barrierefreie Ausbau der restlichen 9 S-Bahnhöfe im Berliner Stadtgebiet ist maßgeblich abhängig von anderen Baumaßnahmen, wie zum Beispiel dem Umbau am Bahnhof Ostkreuz oder dem Ausbau der Strecke Berlin-Dresden. 
 
Derzeitiger Planungsstand:  Warschauer Straße – vsl. 2017  Gehrenseestraße, Wilhelmshagen – vsl. 2018 
 
 Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik – vsl. 2020  Marienfelde, Schöneweide, Hirschgarten, Yorckstraße – vsl. 2022  Nöldnerplatz und Herstellung Blindenleitsystem in 15 Stationen – vsl. 2023. komplette Drucksache mit detaillierter Auflistung der Bahnhöfe unter

http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-10175.pdf

 

 
hier kann der Gesamtbestand aller Parlamentsanfragen durchsucht werden

Link zu PARDOK

 
30.08.2016
 
DRS 17/18927
Schriftliche Anfrage   
der Abgeordneten Elke Breitenbach (LINKE)  vom 02. August 2016 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 03. August 2016) und  Antwort 
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/S17-18927.pdf


in Antwort enthalten

Aufwandsentschädigung /Personalkosten
bezirkliche Auflistung der Stellenbesetzungen (Stand 31.1.2016) aufgegliedert nach Ehrenamtlichen, FSJ u.a. und Dauer der Maßnahmen
 
 
DRS  17 /18 846
Schriftliche Anfrage   
der Abgeordneten Jasenka Villbrandt (GRÜNE)  vom 06. Juli 2016 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 07. Juli 2016) und  Antwort


In Antwort enthalten:

Tabellen- Auflistung der Angebote 2009-2015

Zu 1.: Gemäß § 45 c Absatz 1 und 2 SGB XI fördert der Spitzenverband Bund der Pflegekassen im Wege der Anteilsfinanzierung aus Mitteln des Ausgleichsfonds mit 25 Mio. € je Kalenderjahr den Aufbau- und Ausbau von niedrigschwelligen Betreuungs-angeboten sowie Modellvorhaben zur Erprobung neuer Versorgungskonzepte und Versorgungsstrukturen, insbesondere für Demenzerkrankte sowie Entlastungsangebote für Pflegebedürftige mit mindestens Pflegestufe 1 sowie Versicherte ohne Pflegestufe, die wegen erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz die Voraussetzungen des § 45 a SGB XI erfüllen. Die Verteilung dieser Mittel anteilig auf die Bundesländer erfolgt nach dem Königsteiner Schlüssel. 
Entsprechend § 45 c Abs. 2 SGB XI ergänzt der Zuschuss aus Mitteln der sozialen und privaten Pflegeversicherung eine Förderung der niedrigschwelligen Angebote durch das jeweilige Land. Der Zuschuss wird jeweils in gleicher Höhe gewährt wie der Zuschuss, der vom Land für die einzelne Fördermaßnahme geleistet wird, sodass insgesamt ein Fördervolumen von 50 Mio. € im Kalenderjahr bundesweit erreicht wird. Im Doppelhaushalt 2016/2017 sind für Berlin Fördermittel i. H. v. 1.668.000 € pro Kalenderjahr für die Förderung des Auf- und Ausbaus von Angeboten und Modellvorhaben gemäß § 45c und d SGB XI eingestellt. Die Fördermittel entsprechen in ihrer Höhe denen der Pflegekassen.
...............

 
07.07.2016
 
DRS 17 / 18 798
Schriftliche Anfrage   
der Abgeordneten Katrin Lompscher (LINKE)  vom 23. Juni 2016 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 24. Juni 2016) und  Antwort

In der Beantwortung enthalten tabellarische Auflistung:
Planungsabsicht im Jahr 2012  unter Berührung gesamtstädtischer Belange
sowie
Beanstandete Bebauungspläne in den Jahr 2012 bis 2015
 
 
 
DRS 17/ 18495

Schriftliche Anfrage   
der Abgeordneten Dr. Susanna Kahlefeld (GRÜNE)  vom 29. April 2016 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 03. Mai 2016) und  Antwort

Kurzinhalt:
Einrichtung der Stellen, Personalkosten, Aufgabenstrukturen in den Bezirken
 
 
 
DRS 17/ 18549

Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Joachim Krüger (CDU) vom 11.3.2016 
beantwortet 25.05.2016

Kurzinhalt:
Rückbaupflicht und bauliche Genehmigungen.
Ein grundsätzlicher Verzicht der Vermieterinnen und Vermieter auf die Verpflichtung zum Rückbau bzw. die Sicherheitsleistung ist zwangsweise nicht durchsetzbar.
Für barrierereduzierende Maßnahmen stehen Darlehen aus Mitteln der KfW1 zur Verfügung
 
19.05.2016
 
DRS 17/ 18429

Schriftliche Anfrage  Karin Halsch (SPD)   vom 19. April 2016 und  Antwort v. 11.5.2016

Kurzinhalt:
Anzahl der jährlichen Infektionen/ Überprüfung des Hygienestandards in den Krankenhäusern/ Anzahl der Krankenhaushygieniker in den Krankenhäusern

 
18.04.2016
 
DRS 17/ 18464
Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Ellen Haußdörfer (SPD) vom 18. April 2016 und Antwort

Kurzinhalt:
Verteilung der FEIN-Mittel seit 2001/ Bekanntmachung der Förderprogramme
 
30.03.2016
 
Nachweisung über die Verteilung der Mittel  der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin
gemäß § 6 DKLB-Gesetz (4. Quartal 2015)
Vorlage zur Kenntnisnahme
http://www.parlament-berlin.de/ados/17/IIIPlen/vorgang/d17-2788.pdf
 
07.02.2016 | ablauf des Gesetzgebungsverfahrens im Deutschen Bundestag
Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung

DRS 195/1
Gesetz vom 01.12.2015 - Bundesgesetzblatt Teil I 2015 Nr. 48 07.12.2015 S. 2114

Ablauf im Gesetzgebungsverfahren, einschliesslich Plenarprotokolle

Entschliessung im Bundesrat 519/ 15
 
30.12.2015
 
DRS 17/ 17623
schriftliche Anfrage Katrin Lompscher (LINKE) vom 16.12.2015, beantwortet am
 
29.12.2015
 
DRS 17/17449
schriftliche AnfrageOle Kreins (SPD) v. 16.09.15 /beantwortet 6.12.15
Lichtsignalanlagen mit Zusatzausstattung (Blindenampeln) in Berlin
 
25.12.2015
 
DRS    schriftliche Anfrage Joachim Krüger (CDU) vom .... beantwortet .....
Maximales Alter für die Bestellung zum Schöffen
 
17.12.2015
 
DRS 17/ 17563
schriftliche Anfrage Silke Gebel (Grüne) vom 7.1.2.2015, beantwortet 17.12.2015